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Dienstag, 17. Mai 2016

Changes are coming


Kaum ist mein Blog online, gibt es auch schon wieder Veränderungen.....seufz.
Aber MEGA-GUTE!!!! YAY!!!

Ich ziehe mit meinem Blog um!

Der Grund liegt in einem neuen Design, das für mich gestaltet wird, neue Funktionen, neue Spielereien, die hier einfach so nicht möglich sind.

Ich freue mich riesig darauf und kann euch sagen:
Das Warten lohnt sich :-)

Leider ist es eben so, dass ich für die nächsten Wochen auf neue Posts verzichten muss.
Wir müssen ein wenig herumtüfteln und dies verhindert, dass ich hier aktiv werden kann.

Aber dann hau ich so richtig rein :-)

Die neue Adresse werde ich dann hier und überall sonst, wo ich zu finden bin, bekannt geben :-)

In diesem Sinne:

Body under construction........


Sonntag, 20. März 2016

Let´s waffle!



Gestern ereilte mich der Ruf nach einem leckeren Waffelrezept, das fitnesstauglich ist.

Da lass ich mich nicht lange bitten:)

Hier ist ein Rezept, das schnell gemacht und voller Proteinchen ist - so wünschen wir uns das!

Ohne Reue genießen - das geht!

Du brauchst:

  • 180g Haferflockenmehl (Haferflocken so fein zerkleinern, bis Du Mehl hast)
  • 2 EL Leinsamen -gemahlen
  • 90g Proteinpulver (Vanille wäre perfekt)
  • 1 TL Zimt
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL Vanille
  • 470 ml Mandelmilch ungesüßt
  • 4 Eiweiß
Vermische zunächst alle trockenen Zutaten miteinander, dann fügst Du langsam den Rest hinzu und vermengst es so lange, bis eine schöne Masse entsteht.

Lass den Teig ca. 5 Minuten stehen, damit er sich setzen kann.

Dann kannst Du Dein Waffeleisen attackieren :-)

Du kannst die fertigen Waffeln pur genießen, aber auch mit Beeren oder einem low-sugar-Sirup sind sie mega-lecker!

Dieses Rezept ergibt 12 Waffeln.

Pro Portion (eine Waffel):

Kohlenhydrate: 12g
Protein: 9g
Fett: 3g
Zucker: 0g
Ballaststoffe: 2g
Kalorien: 110

Dienstag, 8. März 2016

No pain - no gain?


Woran erkennst Du ein gutes Training?

Wenn Du am nächsten Morgen vor Schmerzen nicht aus dem Bett kommst?

Wenn Du gehst, wie eine Ente auf Ecstasy?

Klartext: Wenn Du vor lauter Muskelkater nicht weißt, wie Du von A nach B kommen sollst.

So zumindest höre ich es immer wieder.
Und ich höre auch, dass Du nicht richtig trainiert hast, wenn Du keinen Muskelkater hast.
Aber ist das wirklich so?

Und darf ich überhaupt weiter trainieren, wenn ich Muskelkater habe?

Fragen über Fragen . Und wieder einmal gibt es einige kontroverse Meinungen dazu.

Und nun bekommst Du auch noch meine um die Ohren geknallt :-)

Die wissenschaftlichen Fakten darüber, was genau mit dem Muskel geschieht, wenn Du unter Muskelkater leidest, kannst Du im Netz rauf und runter gut erklärt finden.
Darauf werde ich hier nicht detailliert eingehen.

Aber wie schaut es generell aus?

Fakt ist, dass der geliebte Muskelkater ca. 6 bis 8 Stunden nach dem Training auftritt, seinen Höhepunkt zwischen 24 und 48 Stunden nach dem Workout erreicht und nach ca. 72 Stunden langsam den Rückmarsch antritt (das variiert jedoch von Person zu Person).

Zumeist bekommst Du Besuch vom Kater, wenn Du Deinem Muskel eine neue Übung gezeigt hast oder die Intensität erhöhst.
Du setzt dem Muskel also einen neuen Reiz aus.
Dieses "Anpassen" des Muskels an den neuen Impuls fühlst Du durch den Muskelkater: der Muskel bereitet sich auf die erneute Belastung vor, damit er beim nächsten Training besser damit umgehen kann und Du somit keinen so immensen Muskelkater mehr bekommst.

Was genau passiert beim Muskelkater?

Kleine Muskelfasern werden beschädigt (was absolut nicht dramatisch und kein Grund für einen gelben Schein ist!). Der Muskel repariert sich selbst wieder, baut sich neu auf - und zwar stärker als zuvor.
Demnach könntest Du sagen: Ok - wenn ich einen Muskelkater habe, bedeutet es, dass mein Muskel wächst.
Stimmt aber nur bedingt, denn so ein Muskelkater zeigt sich irrsinnigerweise sehr unterschiedlich - und auch in unterschiedlicher Intensität.
Laut einer Studie kannst Du Muskelkater durch Schmerz, Steifigkeit, einen reduzierten Bewegungsradius, Schwellung, Überempfindlichkeit und reduzierter Muskelkraft zu spüren bekommen.

Vielleicht hattest Du einen Muskelkater, bzw. vielleicht hat sich Dein Muskel selbst neu aufgebaut - und Du wusstest es gar nicht, weil die Symptome Dir nicht bekannt waren?

Crazy!

Zudem solltest Du wissen:

Zwar kannst Du in allen, manchmal unbekannten, Körperbereichen Muskelkater bekommen.
Erwiesen ist aber, dass Du nach den Übungen, bei denen sich der Muskel durch Streckung anspannt (exzentrische Kontraktion), am häufigsten den "Schmerz danach" spürst.
Dies geschieht bei Übungen, wie Squats oder Push-ups, aber auch wenn Du bergab läufst oder Gewichte absenkst, wie beim Biceps Curl (Stell Dir den Muskel als ein Seil vor, das so stark gespannt wird, dass es an einigen Stellen reißt).

Eine Studie hat auch belegt, dass ein Muskelkater im Bereich des Oberkörpers häufiger auftritt, als im Bereich des Unterkörpers (meine Beine sprechen heute zwar eine andere Sprache, aber ok).

Na gut.

Jetzt kennst Du einige wichtige Eckpunkte Deiner Schmerzen.
Ich sage mir immer: je vertrauter mir mein Feind ist, umso weniger Angst habe ich davor.
Kann manchmal natürlich auch in die Hose gehen - aber so ein paar Infos sind nie verkehrt.

Lass uns mal einige Mythen betrachten, die um den Muskelkater wabern.

1. Es war kein gutes Workout, wenn Du am nächsten Tag gerade gehen kannst.

Totaler Quatsch!
Einige Punkte habe ich bereits oben aufgegriffen.
Ganz im Gegenteil ist es so, dass wenn Du nach 24 Stunden bis 3 Tagen nach dem Training Dich erneut an das Workout wagst und es aufgrund von Schmerzen oder Muskelschwäche nicht ausführen kannst - dann hast Du es schlicht und einfach übertrieben!

Meine geliebten Studien haben belegt, dass Muskelkater kein Beweis für ein gutes Training ist!
Es gibt eine Vielzahl von Faktoren, die einen Muskelkater begünstigen oder abschwächen.
Selbst unter Personen mit den gleichen genetischen Hintergründen oder einem identischen Sportlevel gibt es unterschiedliche Indikatoren für ein gutes Training.
Muskelkater gehört nicht dazu.

2. Je fitter Du bist, umso seltener wirst Du vom Muckikater besucht.

Es ist schon richtig, dass ein bereits fitter Körper sich schneller auf neue Impulse eingrooven kann - und das mit weniger Schmerzen. Deshalb ist es auch so wichtig, dass das Training immer wieder neu gestaltet wird und Du nicht die gleiche Übung über 20 Wochen durchziehen sollst.

Aber leider gibt es auch hier eine genetische Veranlagung, wie sensibel unser Körper auf Schmerz und Muskelkater "reagiert": sehr sensibel, wenig sensibel und gar nicht.
In welcher Kategorie Du steckst, kannst Du nur durch eigenes Erforschen herausbekommen :-)

3. Muskelkater ist schlecht, weil die Ursache eine Muskelschädigung ist.

Lassen wir die Kirche mal im Dorf: wenn Du Dir die ganze Nacht hindurch einen Cocktail nach dem anderen zwischen die Backen schüttest, belastet das Deinen Körper sicher mehr....Langzeitschäden nicht ausgeschlossen.

Natürlich scheint es so zu sein, dass einige Muskelfasern beschädigt werden, wenn Du hart trainierst. Aber der Muskelkater ist kein Indikator für das Ausmaß des "Schadens".
Vielmehr ist es doch so, dass ein gewisser Muskelkater vonnöten ist, damit der Muskel wachsen und gedeihen kann. Der Muskel repariert sich und wird stärker als zuvor, damit er  nach der nächsten Sporteinheit gewappnet ist und keinen erneuten Muskelkater bekommt.
Diese Mechanismen sind noch nicht voll erforscht. Allerdings steht fest, dass so ein kleines Trauma im Muskel die Proteinproduktion und das Muskelwachstum stimuliert.

4. Man sollte niemals mit Muskelkater trainieren.

Ganz schlechte Idee. Aber wahrscheinlich für viele eine grandiose Ausrede, um das Workout ausfallen zu lassen.
Wenn Du einen Muskelkater hast - also ganz normal weg - dann ist er vor dem nächsten Training des betreffenden Muskels auch schon fast wieder weg.

Ich gehe mal davon aus, dass Du einen gescheiten Plan hast, der täglich eine andere Körperpartie trainiert. Damit wäre das Problem schon mal gegessen.

Wenn Du aber Muskelkater in den Beinen hast, heute aber Ausdauer dran ist - also Joggen - dann ist das in keinster Weise kontraproduktiv. Ganz im Gegenteil kann Dir ein lockeres Joggen oder Walken dabei helfen, den Kater nicht mehr so intensiv zu spüren.
Du belastest Deinen Muskel ja nicht im gleichen Umfang und Ausmaß!

Daher darfst und sollst Du dem Training nicht den Rücken zuwenden, wenn Du Muskelkater hast!
Mach weiter - auf eine gesunde und clevere Art und Weise.

Abschließend möchte ich noch sagen, dass Du durch ausreichend Proteinaufnahme nach dem Training dem Muskelkater den Kampf ansagen kannst.

Daher rate ich meinen Kunden immer zum Shake nach dem Training. Das hilft sehr gut - nicht nur gegen den Kater ;-)

So - ich werde morgen vermutlich Muskelkater in den Fingern haben......
Wie gut, dass ich morgen HIIT und Bauch trainieren muss :-D

In diesem Sinne:

Genieße den gesunden Kater, aber übertreib es nicht.

Stay strong!

Donnerstag, 4. Februar 2016

Everybody OMMM


Yoga.
Und die ersten Synapsen winden sich und schalten ab.

Langweilig.
Nur für Eso-Tanten.
Voll die Spinnerei.
Für alle, die kein Bock auf echtes Training haben.

Das sind nur einige Dinge, die man sich anhören muss, wenn man sagt: Yep - ich mach Yoga.

Ich kann es verstehen.

Man denkt an zusammengeknotete Knochen und Menschen mit geschlossenen Augen, die den Sinn des Lebens suchen.....mit verklärtem Gesichtsausdruck und dem ewigem Frieden in sich.

Tja - ich habe es so weit nie gebracht.
In mir ist selten Frieden. Ständig schnabbelt eine Stimme in meinem Kopf - wenn ich Pech habe, auch zwei oder drei.
Ich habe es nie geschafft, diese totale Leere in mir herzustellen. Ich glaube aber, dass ich dieses Ziel auch gar nicht habe.
Vielmehr finde ich es spannend, mir dieses Geplapper in mir mal in einer Seelenruhe anzuhören.

Welch ein Müll sich da durch die Hirnwindungen quetscht!
Wieviel Raum da frei würde, wenn man das alles ausmisten könnte!
Beängstigend, welch ein Potential zum Vorschein käme!
Wahrscheinlich wäre ich um so einiges cleverer, wenn ich all das nutzen könnte.
Shit happens - offensichtlich nicht meine Spielwiese.
Ich lausche fasziniert weiter.

Und werde mir bewusst, was mich so bewegt und treibt, was mich bremst und mich verunsichert, was mich glücklich macht und was ich vielleicht ändern sollte in meinem Leben.
Ich habe oft eine gute Idee beim Yoga. Plötzlich weiß ich wieder, in welche Richtung ich laufen sollte, wie mein beruflicher Weg aussehen wird, welche Menschen ich aus meinem Leben kicken muss und wer mir gut tut.
Weil ich endlich mal die Ruhe dafür habe.

Das ist meine persönliche Erleuchtung. Alles andere als leer - aber produktiv und für mich ein absolutes Sahnehäubchen in meinem Leben.
 
Yoga hilft mir dabei, wieder runter zu kommen, nicht nur die Muskeln, sonder auch die Seele zu stretchen.

Ich betreibe Kraftsport. Dabei geht es um - wie der Name sagt - Kraft. Es geht darum, zäh die Zähne aufeinander zu beißen und sich durch die Sets zu arbeiten.
Wie ein Stier, der alle Grenzen überwalzt - so fühle ich mich manchmal dabei.

Yoga holt mich sanft wieder zurück. Zwar mit Anstrengung und Schweiß (so brauche ich das), aber ruhiger.
Und aus dem Stier wird eine kleine Tänzerin (sehr nett ausgedrückt - man gönnt sich ja sonst nix).

Es gibt zig Formen von Yoga. Ich habe für mich Power Yoga entdeckt. Dabei werden die Übungen schneller, dynamischer ausgeführt. Das entspricht meinem Wesen am ehesten.
Und trotz aller Power, die dahinter steckt, finde ich die Zeit, um meine Atmung wahrzunehmen, um zu spüren, welcher Muskel gerade klemmt.

Ich entschleunige.

Und gebe mir die Zeit, um mich selbst wieder zu spüren - nicht als Powerfrau, sondern als weiches Seelchen mit vielen Gedanken, die mich beschäftigen.

Gut möglich, dass viele genau aus diesem Grunde vor Yoga zurückschrecken.

Es ist viel einfacher, tough und schnell ein Krafttraining durchzuziehen, als auch mal still zu sein und über Dinge nachzudenken, die vielleicht unangenehm sind und gern verdrängt werden.

Dämonen hat jeder von uns in sich. Ist nur die Frage, wie man damit umgeht:
Verdrängt man sie, gibt man ihnen die Chance zu wachsen. Irgendwann sind sie so groß, dass sie uns über den Haufen rennen. Und wir können sie nicht aufhalten.

Stellt man sich ihnen, schaut man mutig in deren Fratzen, verlieren sie an Macht, denn sie merken, dass sie beobachtet und wahrgenommen werden. Und oftmals ist es dann so, dass sie dadurch keine Lust mehr haben, in uns zu wüten.
Gesünder für uns.
Eigentlich.

Ich liebe die Ruhe, die ich beim Yoga finde. Ich halte den Zeiger der Uhr mit meinen Übungen an. Ich atme den Stress weg.
Ich trete auf die Bremse.

Ich habe den ganzen Tag mit Menschen zu tun - ob nun im persönlichen Kontakt, oder aber über Social Media.
Ich muss Fragen beantworten, Hilfestellung geben, neue Pläne ausarbeiten. Ich muss motivieren und auch mal schimpfen.
Immer geht es dabei um andere.
Das ist gut so - das ist mein Job.
Aber ich muss aufpassen, dass ich mich dabei nicht selbst verliere.
Das macht auf Dauer krank. Man nennt es in der heutigen Zeit "Burn-out", weil man viel geben muss, viel tun muss, präsent sein muss, gut sein muss, anders sein muss, um irgendwann erfolgreich zu sein.
Beim Yoga sind alle Schotten dicht.
Es geht um mich.
End of the story.

Kleiner Nebeneffekt von Yoga: man wird beweglicher, wodurch der Bewegungsradius erhöht wird - wovon man wiederum beim Kraftsport profitiert. So kann ich beispielsweise tiefer in den Squat gehen.....hallo Popomuckis!
Außerdem fördert Yoga den schlanken Muskelaufbau. Nicht so übel.
Und Yoga ist mega-anstrengend und schweißtreibend! Wenn ich manche Posen halten soll, bezweifel ich, dass ich überhaupt Kraftsport betreibe! Die Belastung ist eine ganz andere. Der Muskel wird erneut einem fremden Impuls ausgesetzt und soll sich in Richtungen bewegen und dehnen, die unmöglich erscheinen. Aber es geht - nicht sofort, aber der Weg ist das Ziel.
That´s life ;-)

Ich bekehre niemanden zum Yoga.
Aber ich empfehle es all meinen Kunden.

Manchmal muss man etwas länger suchen, bis man seine Form des Yogas gefunden hat.
Aber es lohnt sich - das weiß ich sicher.

Let´s OMMM.......


 
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